10 E-Mail Marketing Tipps

Wer eine Newsletter Kampagne plant, sollte diese 10 E-Mail Marketing  Tipps als praktischen Leitfaden ansehen, um so mehr Zustellungen und Klicks mit seinem E-Mail Newsletter zu erhalten. Dann macht sich der komplette Aufwand von Kreation und Optimierung letztendlich auch bezahlt!

1. Offensichtliche Links verwenden

Beim Aufbau einer E-Mail sollten immer die Links als offensichtlich eindeutige Verlinkungen dargestellt werden. Das bedeutet hierbei, dass Links z.B. unterstrichen sind, im Satz vorher angekündigt werden oder das z.B. verlinkte Videografiken mit einem Playbutton eingestellt werden. Handelt es sich um einen Textlink, muss dieser eine starke „Call to action“ Aufforderung beinhalten, wie „jetzt klicken“, „jetzt anmelden“ oder „hier sofort loslegen“.

Neben der richtigen Darstellung von Links, ist auch die Anzahl der verbauten Links wichtig. Als Faustformel gilt ein Link pro Absatz, damit sich der überzeugte Leser nach jedem Absatz direkt zum Produkt weiterleiten lassen kann.

2. Verwendung von Bildern minimieren oder sogar vermeiden

Bilder in E-Mail Newslettern sollten möglichst vermieden werden, da diese meisten oder sogar in der Regel nicht dargestellt werden und nur per Zustimmung des Empfängers nachgeladen werden. E-Mails sind eigentlich ein Textmedium und sollten auch so genutzt werden.

Ist es trotzdem unausweichlich eine Grafik einzubinden, so verzichte man besser diese mit  wichtigen Texten  oder gar der Hauptaussage des Newsletters zu bespicken. Ansonsten wird bei dem oben beschriebenen Problem keine Grafik angezeigt und somit vom Empfänger kein Sinn erkannt. Die E-Mail landet meist sofort im Papierkorb.

Wichtig: Wenn Grafiken benutzt werden, dürfen diese nicht die ersten 600×200 Pixel überdecken, da sich dort der Bereich befindet, welchen der durchschnittliche E-Mail Client beim öffnen der Nachricht darstellt. Sollte dieser Bereich von einer nicht geladenen Grafik und somit einer weißen Fläche reserviert sein, wird auch diese Mail nicht lange existieren.

3. „Newsletter abbestellen“ vereinfachen

Der Link zum Abbestellen eines Newsletters, sollte in jedem Newsletter gut sichtbar eingebunden und als offensichtlicher Link dargestellt werden. Außerdem ist darauf zu achten,  dass der unsubscribe Vorgang so einfach wie möglich gehalten wird. Warum? Dafür gibt es zwei Gründe. Erstens möchte man einen Kunden nicht verärgern und ihn auf diesem Wege verlieren. Der zweite und viel wichtiger Grund ist, dass eine Kunde die Nachricht als Spam markiert,wenn er diese nicht abbestellen kann und diese somit vom E-Mail Anbieter wie z.B. web.de als Spam deklariert wird. Passiert dieser Vorgang zu häufig, landet unsere Versand Domain auf einer Spam Blacklist und die Folgenewsletter werden direkt in den Spam Ordner unserer Kunden bei web.de verschoben. Der Weg die Domain aus der Blacklist zu entfernt ist schwierig und zeitintensiv.

4. Immer aktuelle Spam Tipps beachten

Eine zukunftsorientierte E-Mail Kampagne sollte auch immer die neuesten Spam Filter Anpassungen der Webmail Provider mit einfließen lassen. Dafür ist es wichtig, dass man  die aktuellen Attribute zum Einstufen einer Spam E-Mail kennt. Diese können kurzfristig wechseln und deswegen ist es ratsam eine paar Tage vor dem Newsletter Versand noch einmal die aktuelle Mail durchchecken zu lassen, z.B. unter http://www.emailonacid.com.

5. Kurze und prägnante Texte verwenden

Kurze prägnante Texte. Nicht mehr und nicht weniger. Eine E-Mail bekommt in der Regel nur 5 Sekunden Aufmerksamkeit. In dieser Zeit scannt der Empfänger die E-Mail durch und muss in diesem Augenblick genau erfahren, was mit dem Newsletter vermittelt werden soll und ob es überhaupt für ihn interessant ist. Dazu sind gerade im ersten Teil der E-Mail kurze und anreizende Texte unglaublich wichtig.

6. Halte Deine Empfängerliste sauber

Nachdem unser Newsletter versendet wurde, sollten wir alle nicht zustellbaren E-Mail Adressen aus unserer Empfängerliste entfernen. Wird häufiger versucht nicht zustellbare E-Mail Adressen zu beschicken, landet unsere Domain auch wieder auf der Blacklist.

7. Wenn Bilder, dann mit allen Attributen

Verwendete Bilder in Newslettern benötigen alle wichtigen Attribute wie z.B. alt, title, width und height. Mit diesen Angaben kann ein Mailclient die Struktur der E-Mail besser darstellen und bei nicht dargestellten Bilder (siehe Punkt 2) , so ist trotzdem der alt oder title Text zu sehen. Dieser kann zudem auch ansprechend getextet sein und somit den Klick auf „alle Bilder darstellen“, wie er bei manchen E-Mail Clients angezeigt wird, erleichtern.

8.Ansprechende Betreffzeile verwenden

Die Betreffzeile ist der erste Text, den ein Empfänger unseres E-Mail Newsletters liest. Dementsprechend sollte dieser Text auch dazu führen, dass unser möglicher Kunde den kompletten Newsletter öffnet und diesen nicht sofort mit einem „Löschen“ Klick verbannt. Wir brauchen also einen Betreff, der z.B. dem Nutzer suggeriert, dass sich ein enormer Vorteil für ihn in dem Newsletter befindet;

Betreff: ~(°v°)~ Der frühe Vogel fängt den Wurm – nur heute bis zu 73% sparen!

Hier wird der gleichzeitig mit einem Call To Action Aufruf zum Öffnen gedrängt. ’nur heute ‚ kann der Kunde dieses einmalige Angebot nutzen und sichern!

Betreff: Überraschungs-Aktion – ►WEIHNACHTS-ÜBERRASCHUNG für Werner Mayer!◄

Auch personalisierte Betreffzeilen haben gute Klickraten. In der Regel gilt: je personalisierter eine Betreffzeile und der restliche Newsletter aufgebaut ist, desto höher sind die Klickaufrufe der Newsletter.

Trotzdem muss man sich hier immer wieder neue Dinge einfallen lassen und deswegen auch immer die Augen im eigenen Postfach offen halten und Ideen sammeln.

9. Nicht die Textversion vergessen!

Für jede E-Mail ist es mögliche eine reine Textversion ohne HTML Unterstützung anzuhängen. Diese sollte auch nicht fehlen, da einige Webmail Clients als erste Preview Ansicht nur diese Version anzeigen. Dadurch gewinnt man noch ein paar Prozent der Empfänger, die unseren Newsletter öffnen.

10. Newsletter erst testen – dann verschicken

Steht die E-Mail nun bereit zum Verschicken, sollte man diese testweise noch einmal an die gängigsten Webmail Provider verschicken um die Zustellbarkeit und Darstellung noch einmal zu sichten,  bevor die E-Mail an die komplette Adressliste verschickt wird. Dafür einfach ein paar Testadressen einrichten und das Ergebnis überprüfen.

Viel Spaß beim Optimieren!

 


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