Ein Opa für die Cloud

Vielleicht ist es nur eine Frage der persönlichen Wahrnehmung, aber es scheint so als wäre das Aufkommen neuer Programmiersprachen in den letzten Jahren stark angestiegen. Dabei sollte man meinen das der Markt schon seit langem gesättigt sei.

Zugegeben, die meisten der neuen Sprachen überleben nicht lange. Sie unterliegen den einfachen aber nicht immer logischen Regeln der IT-Evolution.
Hinter Opa könnte man jetzt im deutschsprachigem Raum die Renaisance einer alten Sprache vermuten und syntaktisch werden hier auch keine Räder neu erfunden.

Vielmehr handelt es sich um eine komplette Plattform speziell für Webanwendungen.
Genauer gesagt eine Programmiersprache für alles (HTML, Javascript, SQL), ein Webserver und eine eigene Datenbank. Programmiert wird ausschließlich in  der Sprache Opa, die sich sehr stark an JavaScript orientiert. Der fertige Code wird dann zu einem einzigen Executable compiliert und kann so deployed werden.

Natürlich versprechen die Entwickler auch hier wieder, das damit die Entwicklung von Webanwendungen extrem einfach und effizient sei. Das alleine wird allerdings nicht dabei entscheidend sein, ob sich der Opa auf der alten Couch der Anwendungsentwicklung durchsetzen wird.