Neue Pointer-Events von W3C erwartet

Bisher musste man sich auf das beschränkte Ereignismodell in HTML verlassen, welches lediglich die Eingaben von Eingabegeräten wie etwa der Tastatur oder der Maus unterstützte. Dies wird nun jedoch erweitert, was man den Entwürfen für DOM3-Events entnehmen kann.

Die Neuerungen für die neuen Pointer-Events werden unter anderem erweitert mit Touch- und Compositionevents. Der Vorschlag zu dieser Änderung kam von Microsoft, welche dies bei der W3C dies eingereicht hatten. Das W3C hat daraufhin diesen Vorschlag zur weiteren Diskussion akzeptiert, der unter anderem neue Ereignisse für „Zeigegeräte“ wie Mäuse, Stife und Finger vereinheitlichen sollen.

Die Änderung wird unter anderem wie folgt aussehen, dass nicht nur die üblichen Events mehr gibt wie „mousedown“, „mouseup“ oder „mouseover“, sondern diese noch neue Events bekommen, wie etwa „pointerdown“, „pointerup“ und „pointerover“. In diesen Events, die als Objekte hinterlegt sind, findet man neben den bisherigen Informationen wie etwa die Koordinaten und welche Buttons gedrückt worden sind, nun auch neue Parameter, wie etwa die Neigung und weitere Werte, die unter anderem etwas über die Druckstärke bei z.B. einem Stift Auskunft geben.

Die geeigneten Pointer sollen von den Browsern kommen und automatisch die passenden Maus-Events erzeugen, damit eine bisherige Web-Anwendung weiterhin ohne Einschränkung mit anderen Eingabegeräten funktioniert. Desweiteren lassen sich die eigens im Internet Explorer 10 verbauten Aktionen für das Vergrößern oder Verschieben von Webseiteninhalten mit einem CSS Attribut deaktivieren. Das Attribut lautet touch-action. Hiermit soll es Web-Entwicklern in ihren Anwendungen möglich sein, Gesten einfach nutzen zu können. Für SVG-Elemente(Scalable Vector Graphics) gibt es bereits pointer-events. Darüber hinaus bieten Firefox, Chrome und Safari diese Pointer-Events ebenfalls für HTML-Elemente.